Die Leber als Entgiftungszentrale des Körpers gezielt unterstützen

Die kalte Jahreszeit hat ihre Spuren hinterlassen, bleiernde Müdigkeit und eine träge und unausgewogene Lebensweise führen zu vielen Säuren, die sich bei falscher und üppiger Nahrung im Gewebe einlagern. Das führt zu einer Schwächung des Bindegewebes, macht schlapp und führt zu Muskelscherzen.

Wichtig ist jetzt, möglichst viel Zeit an der frischen Luft und in der Sonne zu verbringen: Aktivität fördert die Verdauung, regt den Kreislauf an – und das Tageslicht holt den Körper aus dem Winterschlaf. Ratsam ist auch, die Leber als Entgiftungszentrale gezielt bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Sie ist Tag und Nacht im Einsatz, um gegen Schadstoffe anzukämpfen. Zudem produziert die Leber Gallensäuren zur Fettverdauung, ist am Verstoffwechseln von Nahrungsbestandteilen beteiligt und stellt den Körperzellen Energie zur Verfügung.

Leber schützen und unterstützen

„Die Leber gleicht einer chemischen Fabrik, die Stoffe ab-, um- und aufbaut“, erklärt die Heilpraktikerin Ulrike Müller aus Wertingen. Reichliches Trinken und eine gesunde Ernährung fördert die Arbeit der Ausscheidungsorgane. Nach der winterlichen Völlerei sollte vor allem reichlich Obst und frisches Grün auf dem Speiseplan stehen – beispielsweise Blattgemüse, Salate und aromatische, mild-bittere Wildkräuter. Letztere enthalten zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe, die den Gallenfluss anregen und Entgiftungsenzyme in der Leber hochregulieren, sodass Schadstoffe vermehrt ausgeschieden werden können. Auch Vitalpilze sind wahre Leberschützer, weiß Mykotherapeutin Müller: „Der Maitake trägt den Beinamen Leberschutzpilz. Er kann die Aktivität bestimmter Immunzellen erhöhen und so dem Körper bei der Entzündungsabwehr helfen. Zudem eignet sich der Reishi sowohl zur Regulierung der Leberwerte bei Erkrankungen als auch zur Unterstützung einer intakten Leber.“

Giftstoffe binden und ausschleusen

Entgiftende Eigenschaften weist der Shiitake auf und kann damit zu einer langfristigen Regulation der Blutfettwerte beitragen und die Leber entlasten. Die Lebertätigkeit anregende Eigenschaften werden dem Agaricus subrufescens nachgesagt, die Nierenaktivität kann sich durch den Genuss des Cordyceps verbessern. Zudem gilt der Hericium als ein wichtiger Vitalpilz zur Verbesserung der Darmtätigkeit und Verdauung – mehr Infos gibt es unter www.pilzshop.de. Nicht zu unterschätzen ist der harmonisierende Effekt, den Vitalpilze auch auf die Psyche haben können. So kann es leichter gelingen, alte Gewohnheiten loszulassen und aktiv den überflüssigen Pfunden den Kampf anzusagen.

Gesunde Verdauung beginnt beim Kauen

„Gut gekaut ist halb verdaut“ – wer dieses Sprichwort beherzigt, liegt goldrichtig: Der Verdauungsprozess beginnt in der Mundhöhle, mit gründlichem Kauen und einspeicheln der Nahrung. So werden wichtige Enzyme frei, die Nahrungsbestandteile aufspalten. Hektisches schlucken großer Stücke führt dazu, dass man Luft verschluckt, was Blähungen und Verdauungsprobleme fördern kann. Gut zu wissen: Die Darmaktivität unterstützen können einfache Hausmittel wie ein Glas heißes Wasser mit einem Stückchen frischem Ingwer, eingeweichte Trockenpflaumen oder der regelmäßige Verzehr von Ballaststoffen. Vitalpilze wie der Hericium können ebenfalls zur Verbesserung der Darmtätigkeit beitragen – mehr Infos dazu gibt es unter www.pilzshop.de.

Foto: djd/pilzshop.de/Getty

Januar 8, 2019